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Die wechselnden Sonderausstellungen zeichnen unser Museum aus. Das Ausstellungsspektrum reicht von der Jugendstilkeramik über Freimaurer und Teddybären bis hin zu historischen Bügeleisen oder Fächern.

03.02.2010  bis  25.07.2010

Mit dem Spaten ins Mittelalter


Die Ausstellungsstücke, darunter Reste von Mühlsteinen, Keramikscherben und restaurierte Eisenobjekte, stammen zum Teil aus der ehemaligen Mühle von Renigishausen bei Heusenstamm. Kachelfunde belegen, dass sie recht komfortabel ausgestattet war. Der Ort Renigishausen lag nördlich von Patershausen und die Mühle selbst blieb bis in das 17. Jahrhundert erhalten.

Ebenso ausgestellt sind Stücke aus dem zweiten Fundort, der Befestigungsanlage am Zellhügel bei Zellhausen. In Kooperation mit dem Geschichts- und Heimat-verein Mainhausen untersuchten Archäologen die Anlage. Neben Keramik-scheiben und Tierknochen entdeckten sie das herausragendste Fundstück, eine eiserne Trense. Obwohl die Anlage seit 1953 bekannt ist, ist sie noch weitgehend unerforscht. Bekannt ist allerdings, dass ihre Mauer und der Graben vermutlich zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert errichtet wurden.

03.02.2010  bis  25.07.2010

Trachtenland Hessen


Gezeigt werden unter anderem die Schwälmer Tracht, die an dem kleinen Fluss Schwalm, der zwischen Vogelsberg und Knüllgebirge einen breiten Talgrund bildet, getragen wurde und teilweise noch getragen wird. Es ist die prächtigste Tracht in Hessen mit allen Sinnzeichen und Wechselformen des Kleidungsverhaltens.

Weitere Trachten sind aus der Burgenstadt Schlitz, die Marburger Tracht sowie die Hüttenberger Tracht zu sehen. Als Besonderheit ist noch der Brautschmuck einer Hüttenberger Braut zu sehen.

 
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